Fünf sichere Frühwarnzeichen von Burnout
Aktualisiert: 26. Aug.
Was bedeutet Burnout?
Das Burnout-Syndrom, auf Deutsch als Ausgebrannt-Sein bekannt, ist kein Modewort. Menschen, die darunter leiden, können dies sofort bestätigen. Wenn man ständig unter Stress steht und die Belastungsgrenze sowohl beruflich als auch privat dauerhaft überschreitet, fühlt man sich irgendwann ausgebrannt. Plötzlich geht nichts mehr, der Körper fährt sozusagen das innere System herunter, ähnlich wie bei einem PC, den man ordnungsgemäß h
Im Folgenden werden 5 leicht erkennbare und zugleich sichere Anzeichen besprochen, die darauf hindeuten, dass Sie möglicherweise ein Burnout-Syndrom entwickeln.
Schlafstörungen: Die Qualität des Schlafs verändert sich allmählich. Das Einschlafen fällt schwerer, manchmal dauert es über eine Stunde. Oder man schläft relativ gut ein, wacht aber in der Nacht häufig auf (mehr als einmal) und hat Schwierigkeiten, wieder einzuschlafen. Der Schlaf wird als oberflächlich und wenig erholsam wahrgenommen.
Müdigkeit/Energiemangel: Wer unter Ein- oder Durchschlafstörungen leidet, fühlt sich langfristig erschöpft und ausgelaugt. Doch auch ohne deutliche Schlafprobleme fühlen sich viele Menschen in einer Burnout-Vorstufe müde und energielos. Häufig wird in diesem Zusammenhang von einem Gefühl berichtet, als ob „der Stecker gezogen wird“.
Reizbarkeit/geringe Frustrationstoleranz: Betroffene haben oft „eine kurze Zündschnur“, obwohl das nicht ihrer Natur entspricht. Menschen, die sonst ruhig und geduldig waren, reagieren zunehmend genervt, werden schnell laut und ungehalten, wenn etwas nicht gelingt oder länger dauert als erwartet.
Die sogenannte Frustrationstoleranz nimmt merklich ab, da der Körper unter Dauerstress steht. Die Umgebung hat manchmal den Eindruck, dass ein „falsches Wort“ ausreicht, um den Betroffenen „zur Weißglut zu bringen“.
Vernachlässigung eigener Bedürfnisse: Ein wichtiges Frühwarnzeichen von Burnout ist die zunehmende Vernachlässigung eigener Bedürfnisse. Obwohl Betroffene ohnehin dazu neigen, ihre eigenen Bedürfnisse hintanzustellen und sich vorrangig um andere zu kümmern, verschlimmert sich dieses Verhalten im Verlauf der Erkrankung erheblich. Die Betroffenen erholen sich nicht mehr, selbst am Wochenende nicht. Oder sie treiben keinen Sport mehr, obwohl sie früher begeistert waren. Andere vernachlässigen die Körperhygiene.
Sozialer Rückzug: Sozialer Rückzug tritt sehr häufig auf. Zunächst hat man keine Zeit mehr für Freunde oder Familie. Und irgendwann hat man auch keine Lust mehr auf Begegnungen, da diese als verlorene Zeit missinterpretiert werden oder mit dem Gefühl verbunden sind, dass die anderen die eigenen Probleme ohnehin nicht verstehen können.
Wie sollte man auf erste Anzeichen eines Burnouts reagieren?
Wie in vielen Lebensbereichen gilt auch hier: Vorsorge ist besser als Nachsorge. Die oben genannten fünf Frühwarnzeichen eines Burnouts und natürlich auch andere Anzeichen, die ich hier nicht erwähnt habe, sollten sehr ernst genommen werden. Ein vertrauliches Gespräch mit der besten Freundin oder dem eigenen Partner kann oft sehr hilfreich sein, reicht aber möglicherweise nicht aus. In diesem Fall ist es sicherlich sinnvoll, den Hausarzt aufzusuchen, der einen schon lange kennt. Ein weiterer Schritt wäre, psychotherapeutische Hilfe in Anspruch zu nehmen.
Wenn Sie Symptome eines Burnouts bei sich feststellen und Unterstützung benötigen, zögern Sie nicht, mich für psychotherapeutische Hilfe zu kontaktieren. Ich stehe Ihnen gerne zur Verfügung!
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